RigFlowEntwicklungsnotizRigFlow öffnen

2026.06 · Entwicklungsnotiz

Vor Auftritten habe ich Stageplots immer wieder in Tabellen korrigiert.

Eine kleine Änderung an der Besetzung reichte, damit Stageplot, Equipmentliste und Setlist in verschiedenen Dateien landeten.

RigFlow wurde von einem Bandmusiker aus einem einfachen Bedarf gebaut: die Unterlagen, die eine Band ohnehin senden muss, direkt im Browser zusammenstellen.

Die kleinen Aufgaben vor einem Auftritt summieren sich

Sobald der Auftritt steht, braucht die Venue Produktionsdaten. Man öffnet eine alte Datei, verschiebt ein paar Personen, benennt Equipment um und baut die Setlist an anderer Stelle neu.

Jede Änderung wirkt klein. Zusammen nimmt sie Zeit weg, die eigentlich für Set, Referenztracks und Probe gedacht ist.

RigFlow kommt aus einer kleinen Reibung: weniger Zeitverlust durch Unterlagen und mehr Raum für bessere Auftritte.

Was ich reduzieren wollte

  • Zeit für das Suchen und Korrigieren alter Dateien
  • Stageplot, Equipmentliste und Setlist, die nicht mehr zusammenpassen
  • Fehlende Details für die Tontechnik
  • Song-Cues, die die Lichttechnik nicht erreichen
  • Unterlagen, die auch am Handy korrigierbar bleiben
  • Ein mehrsprachiges PDF für jede Venue

Worauf RigFlow achtet

  1. 01

    Die Unterlagen in einem Ablauf halten

    Stageplot, Equipmentliste und Setlist werden als Seiten desselben Show-Dokuments behandelt.

  2. 02

    Vom fertigen PDF aus denken

    Der Editor ist das Werkzeug, aber das PDF ist das Dokument, das die Venue liest.

  3. 03

    Mit Band-Begriffen arbeiten

    RigFlow beginnt bei Performer, Equipment und Songs statt bei unnötigem Produktionsjargon.

  4. 04

    Den nächsten Auftritt leichter machen

    Rückfragen aus einem Gig sollen die Vorlage für den nächsten Gig verbessern.

Warum bessere Unterlagen dem Auftritt helfen

Es geht nicht um Dekoration. Es geht um weniger Rückfragen am Tag selbst, damit die Probe mehr Zeit für Sound und Performance hat.

Wenn Setlist und Referenztracks mitgeschickt werden, lassen sich auch Licht-Cues konkreter besprechen.

Häufige Fehler vor dem Senden

  • Zu viel Zeit für Dokumente statt für die Vorbereitung des Sets
  • Alte Angaben aus dem letzten Auftritt bleiben stehen
  • Der gesendete Plan erzeugt weiterhin Rückfragen
  • Lichtnotizen liegen außerhalb der Setlist
  • Jeder Auftritt beginnt wieder mit derselben Dokumentarbeit

Checkliste vor dem PDF-Export

  • Stageplot und Setlist entstehen im selben Ablauf
  • Wichtige Informationen für die Tontechnik sind sichtbar
  • Referenztracks und Lichtnotizen bleiben beim Song
  • Das Dokument lässt sich im Browser korrigieren
  • Das finale PDF kann mehrsprachig exportiert werden

Häufige Fragen

Für wen ist RigFlow gedacht?

Für Bands und Artists, die ihre Produktionsunterlagen selbst an Venues senden.

Warum gehört die Setlist dazu?

Weil sie oft Cues trägt: Reihenfolge, Dauer, Notizen, Referenztracks und Lichtwünsche.

Kommen weitere Funktionen dazu?

Ja, aber nur wenn sie die Vorbereitung leichter machen und den Ablauf nicht unnötig schwerer.

PDF-Beispiel

Das PDF, das ich senden wollte

Wenn Stageplot, Equipmentliste und Setlist aus denselben Daten entstehen, bekommt die Venue ein klares Dokument statt verstreuter Dateien.

Vorschau eines aus RigFlow exportierten Stageplot-PDFs
Beispiel einer Stageplot-Seite aus einem RigFlow-Demo-PDF. Bühnenseite, Positionen, Equipment und Mikrofone sind gut prüfbar.
Vorschau einer aus RigFlow exportierten Equipmentlisten-PDF
Equipmentlisten-Seite aus demselben PDF. Mitgebrachtes Equipment und Wünsche an die Venue werden getrennt dargestellt.
Screenshot des RigFlow-Setlist-Editors
Im Setlist-Editor werden Songs hinzugefügt, sortiert und mit Notizen versehen.